Die Stadt ohne Regen

     Deutschland, hunderte Jahre in der Zukunft. Eine Glaskuppel erstreckt sich von Hamburg bis hinunter nach Lüneburg. Nur wenigen Auserwählten ist es erlaubt, diese zu verlassen. Die beiden jungen Frauen Mara und Liora wurde diese zweifelhafte Gunst erteilt. Ihr Auftrag: Jagd auf Menschen, die in den  unberührten Wäldern ein Leben als Jäger und Sammler führen. Lioras Vater ist dort vor vielen Jahren spurlos verschwunden und Mara sieht diese Aufgabe als Chance, dem eintönigen und streng regulierten Leben in der Kuppel zu entfliehen. Sie beginnen zu hinterfragen, was es mit den abfällig bezeichneten Affenmenschen auf sich hat. In der gläsernen Kuppel prallen Hightech und Sichtum aufeinander und selbst die Träume eines jeden Schlafenden werden protokolliert. Tag und Nacht, Winter und Sommer sind von der Kuppel geregelt. In der Außenwelt fällt warmer Regen vom Himmel und mit jedem Freigeborenen, den Mara und Liora in den Laboren der Kuppel abliefern, bauen sich mehr Zweifel auf. 

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Eine Geschichte über

Ehrfurcht und Allmacht

Irgendwann haben wir angefangen, alles zu messen und zu erklären. Das Staunen blieb dabei auf der Strecke, dieses kurze Innehalten vor etwas, das größer ist als wir. In Geschichten finden wir es manchmal wieder.

Gehorsam und Gewissen

Man wächst mit Regeln auf und hält sie lange für selbstverständlich. Und dann meldet sich da etwas in einem, das anderer Meinung ist. Die meisten überhören es. Manche handeln.

Heimat und Wahrheit

Was bleibt von dem Ort, den man sein Zuhause nennt, wenn man erkennt, worauf er gebaut ist? Bleibt man, weil man ihn respektiert, oder geht man, weil man ihn jetzt kennt?

Die Idee zu der Geschichte entstand während der Lektüre eines Sachbuchs. Beim Lesen von Yuval Noah Hararis Eine kurze Geschichte der Menschheit wuchs in mir ein Bild, das sich nicht mehr abschütteln ließ. Die Stadt ohne Regen ist die Geschichte, die daraus wurde. 

Yuval Noah Harari erzählt, wie aus Jägern und Sammlern, die als eine von mehreren Menschenarten durch die Welt zogen, die Herren des Planeten wurden. Er fragt, ob wir dabei glücklicher geworden sind, und legt offen, was dieser Aufstieg gekostet hat: ausgestorbene Tierarten, zerstörte Lebensräume, verschwundene Kulturen. Beim Lesen drängt sich die Frage auf, ob ein Weg, der immer nur auf Wachstum setzt, uns unbeschadet in die Zukunft tragen kann.


Sarah und die Katzen 1. Kapitel

Wieder ein Weltuntergang, als könne man es nicht erwarten, und diesmal spielen Katzen darin eine besondere Rolle.